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Diese Hinweise geben nur den von mir gewählten Weg wider, es kann sicherlich noch andere Möglichkeiten geben, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Da ich Linux bisher nur "so nebenbei" mache, kenne ich meistens nur einen Weg zum Ziel.

Die folgenden Anweisungen, Befehle und Optionen stellen nur eine Hilfe zur Selbsthilfe dar. Ich kann keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben übernehmen. Wenn Sie bereits eine IDE- oder SCSI-Platte im System haben, kann eine falsche Eingabe den Verlust aller Daten und Programme zur Folge haben. Bevor Sie mit den Programmen fdisk und mke2fs oder mkfs.ext3 arbeiten, sollten Sie das vorhandene System vollständig sichern. Lesen Sie auch die entsprechenden man-Pages, bevor Sie diese Programme verwenden!

Die folgenden Hinweise behandeln die Installation einer IDE/ATA Festplatte (HDD) auf einem Dell PowerEdge 600SC. Als Betriebssystem ist ein Redhat 8.0 im Einsatz. Die Platte ist eine fabrikneue Maxtor 300GB in einem Wechselrahmen. Diese Platte soll zur Datensicherung der eingebauten Serverplatten (SCSI) eingesetzt werden. Es soll eine Partition angelegt werden, die den gesamten Plattenplatz (300GB) umfasst. Das Problem: Wie wird die Platte partitioniert und formatiert?

Vorarbeiten: Die Platte muss auf Cable Select eingestellt sein. Im BIOS-Setup des 600SC sollte der DMA Parameter auf 100 eingestellt sein.

Alle aufgerufenen Programme erfordern SuperUser-Berechtigung, die kann mittels -> su - (Passwort des root eingeben) erreicht werden. Falls die Programme nicht gefunden werden, kann mit /sbin/programm.... der Aufruf zum Erfolg führen.

Aufruf einer Konsole: ->su - eingeben, alle Eingaben mit Enter abschliessen, dann das Passwort des Users root eingeben.

->fdisk /dev/hda eingeben (/dev/hda ist die erste IDE-Platte) oder ->/sbin/fdisk /dev/hda eingeben, wenn fdisk nicht geht.

Nun können Befehle eingegeben werden, mit ->m erscheint ein Menue der möglichen Befehle.

Geben Sie den Buchstaben für "Neue Partition anlegen" ein.

Sie bestimmen jetzt den Typ der Partition. Hier wählen Sie "Primäre Partition" aus.

Auf die Frage der Partition-Nummer (1-4) antworten Sie mit ->1, da die Platte fabrikneu ist, somit die erste Partition angelegt werden soll.

Geben Sie nun den Buchstaben für "Partition-Typ" ein. Sie sollen nun den hexadezimalen Code der Partition eingeben. Dieser ist für Linux-EXT2 und EXT3 "83". Also geben Sie ein: ->83

Nun geben Sie den Buchstaben für "Partition-Tabelle auf der Platte speichen und Programm beenden" ein. Damit wird die von Ihnen geänderte Partition-Tabelle auf die Platte geschrieben.

Diese neue Partition ist zwar vorhanden, aber noch nicht formatiert und kann daher auch noch nicht gemounted werden. Sie muss nun noch formatiert werden. Das funktioniert ziemlich ähnlich wie im alten DOS (dort war es fdisk und format)!

Nun ist noch wichtig, ob die Partition mit EXT2 oder EXT3 formatiert werden soll. Der Aufruf bei EXT2 lautet: ->mke2fs ..., bei EXT3 wird aufgerufen: ->mkfs.ext3 ... Als Parameter wird die zu formatierende Partition angegeben, hier also: /dev/hda1. /dev/hda ist die erste IDE-Platte, /dev/hda1 ist die erste Partition auf der ersten Platte. /dev/hdb ist die zweite IDE-Platte, /dev/hdb1 ist die erste Partition auf dieser zweiten Platte. Handelt es sich um eine erweiterte Partition, so beginnt die erste Partition innerhalb der erweiterten Partition mit /dev/hda5 oder /dev/hdb5!

EXT2: Aufruf: ->mke2fs /dev/hda1 und mit Enter abschicken.

EXT3: Aufruf: ->mkfs.ext3 /dev/hda1 und mit Enter abschicken.

Der folgende Programmlauf formatiert jetzt die neue Partition auf der neuen Platte. Wenn das Programm ohne Fehlermeldung beendet wurde, kann die Platte benutzt werden.

Um die Platte leichter mounten zu können, sollte noch ein Eintrag in der /etc/fstab angelegt werden.

Beispiel:"/dev/hda1    /dasi    ext2    noauto,users,rw    0 0". Damit kann die Partition /dev/hda1 auf den Mountpoint /dasi gemounted werden. Der Befehl lautet: ->mount /dev/hda1

Um den DMA-Modus zu prüfen, geben Sie ein: ->hdparm -d /dev/hda. Dieser Wert sollte 1 sein.

Weitere Informationen:
Die man-Pages der Befehle ansehen, um weitere Hinweise zu erhalten
->man fdisk
->man mke2fs
->man hdparm
->man diff

Die vorstehenden Anweisungen, Befehle und Optionen stellen nur eine Hilfe zur Selbsthilfe dar. Ich kann keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben übernehmen. Wenn Sie bereits eine IDE- oder SCSI-Platte im System haben, kann eine falsche Eingabe den Verlust aller Daten und Programme zur Folge haben. Bevor Sie mit den Programmen fdisk und mke2fs oder mkfs.ext3 arbeiten, sollten Sie das vorhandene System vollständig sichern. Lesen Sie auch die entsprechenden man-Pages, bevor Sie diese Programme verwenden!


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